21. Zuger Geräte Cup 2016 in Menzingen 19. September 2016 Am Wochenende vom 17. / 18. Septebmer fand zum 21. Mal der Zuger Geräteturncup statt. Über 30 Vereine aus der ganzen Schweiz reisten für den Anlass an. Die Konzentration in der Sporthalle Ochsenmatt I kann förmlich gespürt werden. Mit eleganter Leichtigkeit schwingen Turnerinnen an den Ringen durch die Luft, zeigen ihr Können auf dem Boden und strahlen um die Wette. In insgesamt sieben Kategorien, und vier Disziplinen – Ring, Boden, Reck und Sprung – geben rund 700 Mädchen und Frauen im Laufe des Wochenendes ihr Bestes, um die Wertungsrichter zu beeindrucken. «Mädchen und Frauen aus der ganzen Schweiz sind angereist, um hier teilnehmen zu können», erklärt Mirjam Staub, OK-Präsidentin des Geräteturncups. «Ziemlich alle Altersklassen sind vertreten. Einige Mädchen sind erst 6, andere Turnerinnen sind bereits 30», ergänzt sie. In jeder Kategorie wird die Kantonalmeisterin gekürt, wobei gleichzeitig auch die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen stattfindet. Flüstern ersetzt laute Gespräche Nur vereinzelt sind «Stah!»-Rufe zu hören, mit welchen die jüngeren Turnerinnen die älteren dazu anspornen, auf beiden Füssen zu landen. Jeder Turnerin wird mit Applaus gebührend Respekt gezollt. «Wir waren schon nervös, als wir an der Reihe waren», erzählt Flavia Vorwerk aus Bürglen, Uri, mit Blick auf ihre beiden Freundinnen, die ihr zustimmend zunicken. «Obwohl Kunstturnen und Geräteturnen nicht dasselbe ist, haben wir auch die Olympischen Spiele sehr gerne mitverfolgt», so die 11-Jährige. Für das leibliche Wohl der Sportlerinnen und Besucher sorgt eine einladend duftende Festwirtschaft. Während die älteren Besucher sich den Magen mit Bratwurst und Pommes vollschlagen, geniessen die jüngeren Gäste Softeis und Zuckerwatte. Gesündere Nahrungsmittel, welche die Sportlerinnen bei Kräften halten sollen, werden an einem Kiosk vertrieben. Auffällig sind dabei die vielen Helferinnen und Helfer in ihren dunkelblauen T-Shirts. «Ohne die Freiwilligen und Sponsoren wäre dieser Anlass kaum so zu Stande gekommen», erklärt Mirjam Staub mit Blick auf die Turnerinnen. Nicht nur für diese, sondern auch für deren Familie und Freunde ist der Getu Cup etwas ganz Besonderes. «Ich bin hier, um mein sechsjähriges Gottenmädchen zu unterstützen», erzählt Florian Berg, wobei sein Blick immer wieder auf das Geschehen in der Turnhalle fällt, wo die Mädchen ihr Können zeigen. «Ich finde, der Geräteturncup ist ein toller Anlass. Jugend und Sport kommt schliesslich immer gut», ergänzt der 44-Jährige aus Baar lächelnd. Quelle: Zuger Zeitung vom 19.09.2016 Abinaya Sivarajah
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